stoerungsbilder bei erwachsenen

Störungsbilder bei Erwachsenen:

  • Redeflussstörungen wie Stottern/ Poltern
  • Stimmstörungen organisch oder funktionell ( heisere Stimme, fehlende Belastbarkeit der Stimme)
  • Hörstörungen, z. B. nach CI – Implantation
  • Tracheostomie und anschließende Versorgung mit einer Trachealkanüle
  • Schlaganfälle, Schädel- Hirn- Traumen, Hirntumoren, Hirnoperationen, cerebralen entzündlichen Prozessen -> neurologische Erkrankungen:
  • Aphasien ( Wortfindungsstörungen, fehlendes Sprachverständnis, Lesen und Schreiben sind oft mitbetroffen)
  • Dysarthrien ( verwaschene, schwer verständliche Sprache)
  • Schluckstörungen ( Husten oder Verschlucken beim Essen, oft muss Nahrung auch breiförmig verabreicht werden. Manchmal müssen die Patienten mit einer Sonde ernährt werden, da sie durch orale Ernährung ersticken würden.)
  • Sprechapraxien ( Patienten fällt es schwer, die passenden Mundbewegungen für das Sprechen auszuführen)
  • Facialisparesen ( hängende Mundwinkel, häufig sind Aussprache und Schlucken dann mitbetroffen.)

Auch bei neurodegenerativen Erkrankungen wie zum Beispiel

  • Morbus Parkinson
  • Chorea Huntington
  • Amyotropher Lateralsklerose
  • Morbus Alzheimer

kann die Logopädie eingesetzt werden.

Mit einer Heilmittelverordnung, die Sie vom Haus- Kinder oder auch HNO- Arzt bekommen, können Sie für sich selbst, für einen betroffenen Angehörigen oder für Ihr Kind die logopädische Therapie erhalten. Die Therapie kann zwischen 30 und 60 Minuten dauern, je nachdem wie die Dauer vom Arzt festgelegt wurde. Auch die Häufigkeit der logopädischen Behandlung wird vom Arzt bestimmt. Nach einer exakten und umfassenden Anamnese- Befunderhebung werden wir unter Berücksichtigung Ihrer ärztlichen Verordnung eine für den jeweiligen Patienten passende Behandlungstechnik ( z.B. spezielle Sprechübungen, Atmungsübungen, Wahrnehmungsübungen u.a.) auswählen und die therapeutischen Maßnahmen auch an den Patienten anpassen. Auch finden im Anschluss an die Kinderbehandlungen immer auch Gespräche über den Behandlungsverlauf statt, bei erwachsenen Patienten, soweit die Angehörigen oder die Patienten es selbst wünschen. Bei Hausbesuchen in sozialen Einrichtungen ist uns die Kooperation mit dem betreffenden Personal ebenfalls sehr wichtig. Falls Fragen auftreten, beraten wir Sie gerne!